Freitag, 30. März 2012

Dinkelbrot mit Rezept und ein Stöckchen von Ms Fisher

Die Kinder haben unter ihren selbstgebackenen Pausenbroten schon eine Weile gelitten (Undank ist der Welten Lohn), so dass ein neues Rezept hermußte. Davor sind wir mit diesem sehr gut gefahren. Das nun (noch) in Gnaden aufgenommene Brot sieht so aus:


und geht so:

1080g Dinkelmehl (für das obere) oder Dinkelvollkornmehl (für das untere)
2 Päckchen Trockenhefe
3 EL Rapsöl
1 EL Salz
3 EL Apfelessig
700 ml Wasser (bei Vollkorn nehme ich ein paar Schlucke mehr)

Die Zutaten mit den Knethaken vermischen und 20 Minuten gehen lassen. Kann man im Wasserbad machen, muß aber nicht. Dann den Teig nochmals kneten und in die gefettete Backform füllen. 40 Minuten gehen lassen, ich mach das auf der Heizung mit einem Tuch drüber. In den vorgeheizten Backofen schieben, 10 Minuten auf 250° E-Herd (Umluft 220°), dann weitere 50 Minuten bei 180° E-Herd (Umluft 160°) backen. Schmeckt wirklich gut.

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Die liebe Sindy hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Normalerweise bin ich ja eher zögerlich, aber da man sich selber aussuchen konnte, was man erzählen mag, war es nicht so wild. Also, hier nun 5 Dinge, die Ihr über mich nicht wissen wolltet. Geht los.

1) Früher habe ich jedes angefangene Buch zuende gelesen. Der Anspruch ist noch da, aber der Enthusiasmus verlässt mich bisweilen. Manche Bücher machen eine Pause, wie z.B. "Unendlicher Spaß" von David Foster Wallace. Nach der Lektüre der Sekundärliteratur fiel mir auf, dass ich nach 200 Seiten nix begriffen hatte und so ruht es nun still.

2) Von Patchouli krieg ich Migräne. Überhaupt von intensiven Gerüchen, ein Besuch in der türkisen Parfümerie wäre für mich eine Strafe.

3) Mein Lebenstraum war es, in einer irischen Jugendherberge zu arbeiten. Diesen Traum habe ich mir 2002 erfüllt. Damals hat das einen kompletten Neustart verlangt, ist aber eine gute Entscheidung gewesen.

4) Mein Wunsch nach Struktur und so wenig Aufwand wie möglich bei maximalem Output hat früher dazu geführt, dass ich mit Adressen vorbedruckte Klebeetiketten für die zu schreibenden Postkarten mit in den Urlaub genommen habe. Sehr zur Erheiterung der Mitreisenden. Heutzutage verschicke ich so gut wie keine Postkarten mehr, das ist auch eine akzeptable Lösung.

5) Es ist schwer, mich zum Lachen zu bringen. Comedy im herkömmlichen Sinne ist z.B. überhaupt nicht mein Ding. Aber manch kleine Pointe am Rande einer Unterhaltung erwischt mich bisweilen unbeabsichtigt total kalt. Einmal habe ich wegen einer Bemerkung meiner Tante über einen sprechenden Wellensittich eine Viertelstunde lang japsend über der Stuhllehne gehangen und nur mit Mühe mein Essen bei mir behalten. Irgendwann fanden das die Umsitzenden peinlich ("Ist es immer noch wegen dem Wellensittich?").

Liebe Grüße für Euch und einen guten Start in ein schönes Wochenende von Nina, die mit sich noch uneins ist, ob sie das Stöckchen weiterwerfen soll. Als chronische Kettenbrief-Unterbrecherin gerät man da ins Schwanken. :-)

Donnerstag, 29. März 2012

Elefantenpost, Osterhasenstempel, süße Sauerei mit Rezept und wunderbare Kinderbücher

Mit einem ordentlich schlechten Gewissen poste ich die Ankunft unseres neuen Familienmitglieds erst heute, obwohl wir ihn schon am Montag letzter Woche in Herz und Arme geschlossen haben. Schaut mal, hier ist seine Transportbox, liebevoll befüllt mit allem, was unterwegs und bei Ankunft Not tut und Freude macht.


Und das ist er - liebe Maren, hab tausend Dank!


Ist er nicht bezaubernd? Die Kinder sind total ausgeflippt und haben ihn abwechselnd herumgetragen und beschmust. Auch heißt er nun "Johnny". Hm. Mich erinnert es ein bisschen hierdran:

°°° Sehr geiler Comic, leider gelöscht, schade drum :-) °°°

Der Ostermodus ist hier noch immer nicht aufgekommen, ich tu mal so, als wäre noch unbegrenzt Zeit vorhanden. Das einzige Zugeständnis bisher ist ein Stempel für die Osterpost aus Stempelgummi, gefällt mir in bunt auch sehr gut, die Stempelkissen sehen halt etwas bespielter aus als vorher.

 

Gestern gab es feinste Brownies, die farblich ihrem Namen keine Ehre machen und vermutlich eher Weiße Schokolade-Banane-Mandel-Schnitten heißen sollten. Sie schmecken sagenhaft. Sehr süß wohl, wer das nicht mag, läßt am besten noch etwas von dem Zucker weg. 


Und so geht's:
250g Butter mit 100g weißer Schokolade im Wasserbad schmelzen, dann 200g Rohrohrzucker und 2 Päckchen Vanillezucker dazu. 3 Eier unterrühren, 2 reife Bananen zerdrücken und mit 100g gerösteten Mandelblättchen (die hab ich während des Vorheizens des Ofens aufs Backblech gelegt) unter die restliche Masse mischen. 150g Mehl dazu und -wenn sie fluffiger werden sollen- noch 1 TL Backpulver. Hab ich weggelassen, wir mögen's knietschig. Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen, allerdings nur auf 3/4 der Fläche, den Rest mit einer "Schiene" aus Alufolie abdichten. Bei 180° E-Herd bzw. 160° Heiß- oder Umluft (vorgeheizt) 25 Minuten backen, eher im unteren Drittel des Ofens. 
Das wäre auch ein hervorragendes Sonntagssüß geworden, aber unser Besuch an diesem Sonntag hat eine Allergie gegen Eier, dann lassen wir es lieber. :-)

Beim Ausmisten des Bücherregals sind wir auf 3 echte Schätze gestoßen, die die beiden Schulkinder als "Kleine" auch wunderbar fanden. Nun ist der bald 3-jährige junge Mann total hingerissen und ich lese und lese und lese. Sehr empfehlenswert sind sie, falls Ihr sie nicht sowieso schon kennt. 

(Leo Lionni "Frederick" und "Das kleine Blau und das kleine Gelb", Wolf Erlbruch "Die große Frage")

Liebste Grüße von Nina und einen schönen Tag für alle.

Dienstag, 27. März 2012

Upcycling - Dienstag #13

Hier sammeln wir jeden Dienstag Ideen, wie man aus Ausgedientem wieder etwas Wertvolles machen kann – einen Werkstoff. Jede Anregung ist interessant und jede(r) ist herzlich eingeladen mitzumachen.

Hinterlasst einen Kommentar und den Link zu Eurem Werk, groß oder klein, von wann auch immer es ist. Wer kein Blog hat, der kann mir eine Mail mit einem .jpg schicken. Ich poste die Bilder hier.



Diesmal waren die Bausteine die Papp-Rückseiten von Malblöcken, ein Ast, den der große Krawallix unbedingt mit heim nehmen musste und dann in den Flur des seligen Vergessens geworfen hat, sowie zwei leere Kassettenhüllen.


Zuerst wurde Farbe angerührt, auf diesem Bild fehlt leider das schwarze Abtönkonzentrat, ist aber auf dem danach zu sehen. Es handelt sich um magnetischen Untergrund, d.h. man vermischt den Lack der Wahl mit Eisenpulver, das ändert die Grundfarbe ein wenig. Richtig grau wurde das weiß dadurch aber nicht, also kam das Konzentrat ins Spiel. Man hätte auch mit einem andersfarbigen Lack drüberstreichen können, das stört die Haftkraft nicht.


Tafelfarbe nach diesem Rezept angerührt, dazu hatte ich hier schonmal was erzählt, aber das eigentliche Rezept stammt von Frau Liebe *klick*.


Dann die Pappen angemalt und zum Trocknen beiseite gelegt. Sie biegen sich gern, also war es nötig, bei einer am nächsten Tag eine weitere Pappe mit Heißkleber hintendrauf zu befestigen, die für Stabilität und eine begradigte Fläche sorgt.


Weitere Hilfsmittel dazu geholt


und eine Pappe mit Stoff beklebt. Das geht am besten mit doppelseitigem Klebeband.


Die Kassettenhüllen mit Washi - Tape verhübscht


und ebenfalls mit doppelseitigem Klebeband befestigt.


Die Pappen mit selbigem Tape einmal schön umrandet


dann mutig 2 Nägel in die Wand gehauen (einer war beim Fotoshooting verhindert) und das Holz mit Band umwickelt.


Alles mit Kordel und 3 Klammern zusammengewurschtelt und fertig ist das externe Gehirn mit einer Tafel (Kreide tatsächlich abwischbar, hab sie jetzt am Kleid), einem Magnetboard mit feinen Sternmagneten (aus bestempelter KapaLine-Platte wie hier) und einem Zettelbrett, in dem Notizblättchen (oben) und Visitenkarten (unten) Platz finden. Beides schmeisse ich gern rum. Oder hoffnungsfroh vielmehr "habe ich bisher immer gern rumgeschmissen".


Jetzt bin ich wie jede Woche total gespannt, was Ihr für Ideen hattet, einen wunderschönen Tag für alle und beste Grüße von Nina

Sonntag, 25. März 2012

koffermARkT Emsland

Im Leben hatte ich noch nicht von einem Ort namens Thuine (gesprochen „Thüne“) gehört, ist aber von uns nur knappe 130km entfernt, so dass wir bei strahlendem Sonnenschein eine Fahrt durch das Münsterland unternommen haben. Der Saal war wunderschön, hell und geräumig, und es gab sogar Beschäftigung für Kinder. Das Programm der Veranstaltung findet Ihr hier, die Aussteller sind hier aufgelistet.

Besonders freue ich mich immer noch darüber, die wundervolle Renate kennengelernt zu haben und wie großartig, dass wir auch Zeit zu plaudern hatten.


Carina (im Bild links) von filifatz hat den Koffermarkt organisiert und selbst ihre schönen bunten Dinge ausgestellt. Dass das vermutlich auch eine stressige Angelegenheit war, war ihr nicht anzumerken und es hat Spaß gemacht sich zu unterhalten.


Bezaubernde Broschen, Haarschmuck und Bilder gab es bei Tessa Rath


und die sehr herzliche Barbara von buntiges hatte nicht nur eine Tasse Kaffee im Angebot, sondern auch wunderhübsche (Überraschung:) bunte Näharbeiten.    


Direkt neben ihr stand Britta von Bohemia1973, die ungewöhnlichen Schmuck und Genähtes zeigte. Das Foto zu knipsen war eine lustige Angelegenheit, mehr sag ich mal nicht :-).


Sehr freundlich waren auch Elke von lüntje, die schöne bunte Dinge für den Alltag näht


und Andrea von aha, die mit viel Liebe zum Detail Schmuck und Accessoires anfertigt.


Die abgefahrenste Kinderschürze (leider für Mädchen, damit brauche ich dem kleinen Krawallix nicht zu kommen), Hasenohren und viele weitere zauberhafte Dinge gab es bei Anna von Lille More.


Daneben bot Annett von ah.tastenschmuck ihre ungewöhnlichen Schmuckstücke aus Teilen historischer Büromaschinen an, die meinen Geschmack und meine Liebe zum Recycling gleichermaßen trafen.


Eine super niedliche Puppe, diverse Schlafanzug-fressende Monster und viel Gepatchtes konnte man bei Virginia von toll-patchig bestaunen.


Völlig ungerührt vom Geschehen blieb unser kleinster Begleiter, er reduzierte seine männlichen Interessen auf das Wesentliche


hat aber brav daneben gesessen, als Stempel aus Moosgummi gebastelt wurden.


Ein wunderbarer Tag war es. Ich freu mich schon auf den nächsten Koffermarkt, auch wenn ich nie viel kaufe, peinlich, aber es ist so toll zu gucken und zu plauschen. Ein bisschen was ging aber ….


Beste Grüße von Nina und einen guten Start in die Woche für alle.

Sonntagssüße Geburtstagsparade

Liebe Sonntagssüßen, wir zehren heute immer noch von den restlichen Leckereien der Geburtstagswoche. Dazu muss man sagen, dass ich anlässlich einer Kinderfeierei lieber keine Experimente mache und nur auftische, was erprobtermaßen schon gut ankam. Es gab also z.B. Brownies nach unserem Lieblingsrezept aus diesem Backbuch *klick*, die wir seit Jahren immer wieder backen und nie leid werden.


Der Käse-Streusel-Kuchen, den Ihr hier schon gesehen habt, ist in der Schule gut angekommen und schmeckt noch immer fein.  


Der Schokoladenauflauf war wieder ein Gedicht, Premiere hat der hier gefeiert *klick* und am Rand kann man die leckere Sauce schimmern sehen. Ich schmeiß mich jedesmal weg, wie gut der ist.


Der Geburtstagskuchen mit Kerzen war ein Zitronenkuchen, das ursprüngliche Rezept stammt auch aus dem Backbuch, das die Brownies hervorbrachte (siehe oben), wir haben es aber etwas abgewandelt und so traue ich mich es zu posten.


250g Zucker, 5 Eier und 1 Päckchen Vanillezucker schaumig rühren, dann 400ml süße Sahne zugeben. 1 bis 1 ½ Päckchen Citroback oder Zitronenschalenabrieb nach Geschmack dazu sowie 500 g Mehl und 1 Päckchen Backpulver. Alles gut verrühren und in eine ausgefettete Guglhupf-Form geben, bei 160° Umluft oder 180° E-Herd 55 Minuten backen. Eventuell gegen Ende etwas Alufolie überstülpen, damit der Kuchen nicht zu braun wird.

Ganz liebe Grüße und einen sonnigen Tag von Nina, gesammelt wird heute bei Katrin und das Buffet steht hier.

Samstag, 24. März 2012

Jungsdinge zum Geburtstag

Wenn man 9 wird, ist man ja bisweilen schon zu cool für manches, so dass die Geburtstagseinladungen und Süßkramtüten in diesem Jahr eher schlicht ausfallen sollten und am besten unpeinlich. Keine Ahnung, ob das gelungen ist, aber der Chef scheint zufrieden. Als nebenberuflicher Spinnenmann konnte er sich besonders für den Stempel mit den Gänseblümchen ... meeeep! - Spinnen erwärmen, der ziert den Verschluß der Beutel.


Eingefüllt wurde in unbedruckte Kompostbeutel, ansonsten nur wild bestempelt und erpresserisch beklebt.


Die Einladungen laminiere ich gern, da mein Lieblingsmädchen immer total zerfledderte und relativ kleine Briefchen von ihren Mitschülerinnen mit heim brachte, die man im Riesentornister auch schnell übersehen konnte. Unsere sind also groß, stabil und abwaschbar. Sie bestehen aus Wachstuchresten, Druckerpapier und Washi-Tape.

  (mit "Krawallix" würde er nicht unterschreiben, Gesichtsverlust und so :-))

Liebe Grüße und einen schönen Tag für Euch von Nina

Freitag, 23. März 2012

Frage-Foto-Freitag

Die heutigen Fragen von Steffi und Okka in aller Kürze per Bild beantwortet. Nach wie vor eine echt schöne Idee, ich mach gern mit. 

1. Was bringt Dich immer zum Lächeln?


 2. Ein Erbstück?


3. Wie fühlst Du Dich heute?

Hier habe ich schweren Herzens eine Abphotographie des gähnenden Gorillas aus dem Kinderbuch "Gute Nacht, Gorilla" gelöscht, um nicht in Teufels Küche zu kommen. Ach. Schade.

4. Dein Lieblingseinkauf des Monats?


5. Deine Bücher ... ?


Liebe Grüße von Nina, weitere Foto-Antworten werden hier gesammelt. Einen schönen Tag!

Donnerstag, 22. März 2012

Alles Gute, großer Junge.

Heute ist schon sein 9. Geburtstag, er ist nach Bescherung und Kuchenessen beseelt in die Schule marschiert, mit gefühlen Kilos an Kuchen im Schlepptau. Hab einen wunderbaren Tag, mein liebes liebes Kind. 



Gerührte und feuchtäugige Grüße von Nina.

P.S.: Zufällig paßt dieses Posting zu dem heutigen Fotothema, gesammelt wie immer hier.

Mittwoch, 21. März 2012

Nasse Watte statt Hirn

Heute zeige ich Euch die ästhetisch perfekten Geburtstagsvorbereitungen für meinen älteren Sohn. Schon seit Wochen arbeite ich strukturiert darauf hin und freue mich, dass die Wohnung glänzt, die Kuchen und Cupcakes fotogen in der Küche warten und alle Geschenke phantasievoll verpackt sind.

Äh .... nochmal.

Heute also mal ein Beitrag zu den fehlbaren Seiten meines Alltags. Man mag es auch als Jaller-Posting verstehen, für solche Feinheiten fehlt mir aktuell der Sinn: ICH BIN SO MÜDE. Der kleine Krawallix hat seit Montag Morgen eine fiese Magen-Darm-Geschichte, er erbricht sich häufig und vor allem nachts. Tagsüber möchte er keinen Moment ohne Aufmerksamkeit bleiben, nachvollziehbar, aber das erschwert die Vorbereitungen für den Geburtstag des großen Jungen, der schon morgen ist. Es wird in der Schule gefeiert und daheim mit Familie. Reichlich Kuchen muss her. Um den ersten davon auch nur in den Ofen schieben zu können, habe ich über eine Stunde Zeit vertrödelt. Wofür? Keine Ahnung. Ich bin völlig weggetreten. Arbeiten müsste ich dringend. Das geht zwar dankenswerterweise von daheim, aber ich kann mich ja noch nicht mal auf ein Kuchenrezept konzentrieren. Es ist übrigens sicher eine Altersfrage, vor 10 Jahren wäre ich nicht so flott total am E gewesen.

Mit Kaffee und Flecken auf der Jacke nehme ich jetzt den Schokoladenkuchen in Angriff.


Seit 3 Tagen wird auch im Wohnzimmer ausgemistet, ein paar Regale sehen sogar gut aus, aber heute nagt besonders das da. Wohin bloß? Und am besten nicht erst morgen, wenn ja die Bude vernünftig aussehen soll. Davon sind wir noch Monde entfernt.


So, genug Selbstmitleid, habt alle einen schönen Tag. Liebste Grüße von Nina und ihrer dunklen Seite. Mich hat das Schreiben ein wenig erheitert, dann war's doch gut.

Dienstag, 20. März 2012

Upcycling - Dienstag #12

Hier sammeln wir jeden Dienstag Ideen, wie man aus Ausgedientem wieder etwas Wertvolles machen kann – einen Werkstoff. Jede Anregung ist interessant und ich freue mich über jeden, der mitmacht.

Hinterlasst einen Kommentar und den Link zu Eurem Werk, groß oder klein, von wann auch immer es ist. Wer kein Blog hat, der kann mir eine Mail mit einem .jpg schicken. Ich poste die Bilder hier.


Heute habe ich etwas aus meinen unzähligen leeren Honiggläsern gewerkelt. Klar, zum Teil könn(t)en sie Eingekochtes beherbergen, aber die Sucht nach Honig im Kaffee und in fast jeder Mahlzeit (ja, Ihr dürft Euch schütteln) fordert ihren Tribut. So viel kann kein Mensch einwecken. 


Außerdem kam die zweite, diesmal vom kleinen Krawallix zerschlagene, schwedische Glaskugellampe an den Start. Die Glaskugel hatte sich gründlich erledigt, man ahnt sie noch anhand der grünen Scherbe. 


Zuerst Sprühlackflasche gezückt 


und die fiesen Deckel versilbert. Warum sind die eigentlich so einheitlich hornhautgolden?


Ein Reststück gelochte Stahlplatte zerschnitten 

 
und so zurechtgebogen, dass die Fassung der Lampe darin standfest wurde. 


Märchenwolle gezuzzelt und verteilt. 


Gläser zugeschraubt und zusammengeklebt. Muss übrigens nicht sein, so lange man sicher ist, dass keine illegalen Händchen drangehen.


Licht aus – Spot an. 


(Auf dem Bild sieht sie echt gewaltig aus, stimmt garnicht.)      


Auch bei Tag noch schön, ich liebe die Farben und Beschaffenheit der Märchenwolle.


Ein relativ schnelles Projekt, wenn man die Gläser nicht miteinander verklebt, kann man die Lampe auch beliebig umbauen und erweitern. Meine wird vielleicht noch eine Etage höher. Außerdem sind die Gläser natürlich befüllbar, womit man lustig ist, Murmeln fielen mir noch ein oder für ein Kinderzimmer die Nippesfigürchen aus den Schokoladeneiern.

Und nun Ihr! Ich freu mich sehr drauf und wünsche einen wunderbaren Tag. Nina