Die Kinder haben unter ihren selbstgebackenen Pausenbroten schon eine Weile gelitten (Undank ist der Welten Lohn), so dass ein neues Rezept hermußte. Davor sind wir mit diesem sehr gut gefahren. Das nun (noch) in Gnaden aufgenommene Brot sieht so aus:
und geht so:
1080g Dinkelmehl (für das obere) oder Dinkelvollkornmehl (für das untere)
2 Päckchen Trockenhefe
3 EL Rapsöl
1 EL Salz
3 EL Apfelessig
700 ml Wasser (bei Vollkorn nehme ich ein paar Schlucke mehr)
Die Zutaten mit den Knethaken vermischen und 20 Minuten gehen lassen. Kann man im Wasserbad machen, muß aber nicht. Dann den Teig nochmals kneten und in die gefettete Backform füllen. 40 Minuten gehen lassen, ich mach das auf der Heizung mit einem Tuch drüber. In den vorgeheizten Backofen schieben, 10 Minuten auf 250° E-Herd (Umluft 220°), dann weitere 50 Minuten bei 180° E-Herd (Umluft 160°) backen. Schmeckt wirklich gut.
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Die liebe Sindy hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Normalerweise bin ich ja eher zögerlich, aber da man sich selber aussuchen konnte, was man erzählen mag, war es nicht so wild. Also, hier nun 5 Dinge, die Ihr über mich nicht wissen wolltet. Geht los.
1) Früher habe ich jedes angefangene Buch zuende gelesen. Der Anspruch ist noch da, aber der Enthusiasmus verlässt mich bisweilen. Manche Bücher machen eine Pause, wie z.B. "Unendlicher Spaß" von David Foster Wallace. Nach der Lektüre der Sekundärliteratur fiel mir auf, dass ich nach 200 Seiten nix begriffen hatte und so ruht es nun still.
2) Von Patchouli krieg ich Migräne. Überhaupt von intensiven Gerüchen, ein Besuch in der türkisen Parfümerie wäre für mich eine Strafe.
3) Mein Lebenstraum war es, in einer irischen Jugendherberge zu arbeiten. Diesen Traum habe ich mir 2002 erfüllt. Damals hat das einen kompletten Neustart verlangt, ist aber eine gute Entscheidung gewesen.
4) Mein Wunsch nach Struktur und so wenig Aufwand wie möglich bei maximalem Output hat früher dazu geführt, dass ich mit Adressen vorbedruckte Klebeetiketten für die zu schreibenden Postkarten mit in den Urlaub genommen habe. Sehr zur Erheiterung der Mitreisenden. Heutzutage verschicke ich so gut wie keine Postkarten mehr, das ist auch eine akzeptable Lösung.
5) Es ist schwer, mich zum Lachen zu bringen. Comedy im herkömmlichen Sinne ist z.B. überhaupt nicht mein Ding. Aber manch kleine Pointe am Rande einer Unterhaltung erwischt mich bisweilen unbeabsichtigt total kalt. Einmal habe ich wegen einer Bemerkung meiner Tante über einen sprechenden Wellensittich eine Viertelstunde lang japsend über der Stuhllehne gehangen und nur mit Mühe mein Essen bei mir behalten. Irgendwann fanden das die Umsitzenden peinlich ("Ist es immer noch wegen dem Wellensittich?").
Liebe Grüße für Euch und einen guten Start in ein schönes Wochenende von Nina, die mit sich noch uneins ist, ob sie das Stöckchen weiterwerfen soll. Als chronische Kettenbrief-Unterbrecherin gerät man da ins Schwanken. :-)

























































