Donnerstag, 31. Mai 2012

Hand & Maus, neue Taschen-Garderobe und der Versuch eines Häkelmandalas

Heute ist es hier im ruhrgebietschen Niemandsland tropisch luftfeucht und die Hirnleistung der Familie deutlich verlangsamt. Dennoch, ein bisschen was zum Zeigen gibt es, denn hier fand sich tatsächlich eine Stickdatei von Hand & Maus. Mal schauen, was aus ihr wird, sie könnte ein Kissen zieren oder direkt eingerahmt werden. Schaut mal, die Katze hat sich unten im Korb versteckt.

(es handelt sich übrigens um unbezahlte Werbung aus eigenem immateriellem Antrieb)
(und ja, vorher bügeln wär gut gewesen)

Auf dem Koffermarkt in Münster hatte ich schon einmal die Stempel bewundert, die ansonsten den Hauptbestandteil des Angebots ausmachen, und zwei mitgenommen für die Übungshefte der Kinder, sie werden zur Belohnung gern von Raupe oder Krake angelächelt.


Ein guter Gedanke von Renate wurde aufgegriffen, als dem kleinen Krawallix das Gitterbett nicht mehr gut zu Gesicht stand und wir haben nun eine (unfotogene) Wohnungs-Türgarderobe und eine Taschengarderobe im Schlafzimmer. Oben eingehängt, Unterkante gegen Klappern innen mit Filz beklebt und die Taschen und Jacken mit schwedischen S-Haken befestigt. Weiß lackiert wäre sicherlich schöner, aber es geht für den Moment auch so.


Häkeln ist so ein Thema für sich, der gute Wille ist da, die Feinmotorik hinkt etwas hinterher und -noch schlimmer- die Tutorials versteht 'se nicht. Meine Mutter hat die Geduld aufgebracht, mir im Rahmen von Häkelanleitung-Nina / Nina-Häkelanleitung zu erklären, wie was funktioniert. Es sieht (noch nicht fertig, eine Reihe fehlt) aus wie ein schrumpeliger Alien, der gleich eine Klorolle ummanteln wird, soll aber eigentlich ein Mandala werden, wenn es mal groß ist.


Seid lieb gegrüßt, wir machen jetzt einen Regentanz. Muss ja nur kurz sein, zur Reinigung von Luft und Hirn. Nina

Dienstag, 29. Mai 2012

Upcycling - Dienstag #22

Hier sammeln wir jeden Dienstag Ideen, wie man aus Ausgedientem wieder etwas Wertvolles machen kann – einen Werkstoff. Jede Anregung ist interessant und jede(r) ist herzlich eingeladen mitzumachen.

Hinterlasst einen Kommentar und den Link zu Eurem Werk, ob groß oder klein, von wann auch immer es ist. Wer kein Blog hat, der kann mir eine Mail mit einem .jpg schicken. Ich poste die Bilder hier


Diese Woche herrschte lange Ratlosigkeit (und der Kopf war voll mit anderen Sachen), so hat es erst Sonntag Nacht klick gemacht, was mir jetzt ein kolossales Schlafdefizit beschert. Egal. Das Material ist also diesmal Fahrradschlauch,


der ordentlich nach Gummi stinkt und auch ansonsten ein Bad nötig hatte.


Zuschneiden läßt er sich ganz einfach mit einer Haushalts- oder Bastelschere.


Für die erste Idee kamen die neonfarbigen Garne an den Start,


denn die machen sich auf den Schlauch genäht vom Kontrast her sehr gut. Für eine Lage Schlauch reicht eine 90er Nadel und das Standardfüßchen.


Benäht und geflochten kommt das dabei raus:


Dazu gab es noch ein Täschchen, der grüne Stoff ist von diesem Projekt *klick* übrig gewesen.


Malervlies und Wachstischtuch zugeschnitten und fleißig fluchend drauflosgenäht, das Vlies war nicht kooperativ, aber eine Lage Küchenrolle zwang es in die Knie. Das läßt sich übrigens nach dem Nähen problemlos wegreissen und ist günstiger als der Markenartikel.


Ziel doch noch erreicht, nämlich eine farblich neutrale Umhängetasche mit separatem Vordertäschchen und Trageriemen aus Fahrradschlauch. Juhu!


Außerdem noch ein Stück Schlauch mit der Zackenschere zugeschnitten


und mit KAM Snaps verziert


das ergab Armbänder für das kleine Volk.


Mein Handy ist nicht nur ein altes Müffchen, sondern mußte auch schon diverse Gehirnerschütterungen veratmen. So sollte es nun ein Häuschen bekommen. Dafür zuerst mal Maß genommen


Knopf von Hand angenäht (zuerst über Kreuz, das wieder aufgetrennt und parallele Fäden gewählt, sieht schöner aus)


und wieder zu Lasten des Karmas böse Dinge zu der Nähmaschine gesagt.


Trotzdem ist das Ergebnis akzeptabel, wenn man nicht genau hinsieht. Da drin ist das Handy, darum der bauchige Auftritt. Detailaufnahmen lassen wir mal besser.


Zum Abschluß noch 2 Vorschläge, was man mit Fahrradschlauch tun kann, ohne dass vorzeigbare Projekte am Start wären. Häkeln geht zum Beispiel, wenn man feine Streifen zuschneidet und aneinandernäht.


Und besticken hat auch geklappt, das ist "Kleiner Hase in der Pfütze" von Anja Rieger, der wird hier sehr gemocht.


So, Ihr Lieben, genug erzählt, jetzt freu ich mich sehr auf Euch und Eure Ideen. Letzte Woche waren so viele tolle Sachen dabei und Kirstin hat sich so wunderbar gekümmert, dafür nochmal ein dickes Dankeschön. Beste Grüße von Nina

Nachtrag:
Für diese Werkelei hat kein Fahrrad leiden müssen, einen Schlauch hatte ich noch verpackt im Keller gefunden (und brauchte ihn nicht), insgesamt wurden aber 1,5 verarbeitet und ich muss mich outen, einer ist gekauft mit dem Gedanken, dann gegebenenfalls mehr Material zur Verfügung zu haben. Plattgefahrene Schläuche haben den großen Vorteil, dass der Knick in der Mitte (sieht man z.B. bei der Stickerei deutlich) wegfällt und sie dadurch sogar besser zu verarbeiten sind. Ist zugegeben ein bisschen gepfuscht, aber dient immer noch der guten Sache, dadurch konnte ich mehr Ideen zeigen. Seid mir nicht bös.

Sonntag, 27. Mai 2012

So viel Glück gehabt, eine Tasche, Verlosung zweiter Teil und Grießplätzchen

Als wir heimkamen von einer tollen Seminarwoche (in der keiner das Ratespiel aufgelöst hat und daraufhin am Ende dieses Postings Hinweise und ein weiterer Gewinn folgen), wartete da und hat mich völlig umgehauen, ein Päckchen von Marja, die online schon immer so nett und liebevoll wirkt und deren Blog ich mit Begeisterung verfolge. Da hat die liebe, gute, unglaubliche Frau meinem kleinen Krawallix aus diesem wunderbaren Stoff eine Dinkelkissenhülle, die ohne Dinkel beim Nacherzählen der Geschichte hilft und immer kuschelig ist, genäht und seht, ein kleines fürs Raupen-Bauchweh ist auch mit dran. Das und die wunderbaren Zeilen dazu haben mich gestern Abend und auch immer noch so berührt und erfreut, ich danke Dir sehr, Marja!


Außerdem erreichte uns vorletzte Woche (und es tut mir leid, dass es erst jetzt erwähnt und hinreichend gewürdigt wird, hat vor dem Seminar leider nicht mehr geklappt) dieses zauberhafte Päckchen von augenscheinlichkeiten, ein schöner und authentischer Blog, eine sympathische und bodenständige Frau und dann auch noch ein spannendes Rate-Gewinnspiel. Nach diversen Irrfahrten und Tipps aus der Kinderschar (nein, es war keine Werkbank), kam dann doch die Erleuchtung. Liebe Christina, hab vielen Dank und jetzt, wo es endlich geknipst wurde, hauen wir uns mit Genuss die feine Schoki rein, ich packe das zauberhafte Heft in meine Tasche und klebe die Sprechblasen an den Kühlschrank.


Ab  jetzt gibt es übrigens keinen Vorwand mehr, die LKW-Planen-Näherei nicht doch endlich mal zu versuchen, denn bei Steffi von Aprilkind hab ich ein EBook für eine Kindergartentasche gewonnen. Weil der kleine Mann diesen Sommer dahingehend loslegt, wollen wir mal alle hoffen, dass die Mutter sich nicht zu doof anstellt. Aber ich freu mich riesig über die zusätzliche Motivation und die tolle Anleitung – und danke Steffi sehr. 

Ein noch nicht vorgeführtes, aber fertiggestelltes (besser spät als nie *flöt*) Muttertagsgeschenk ist diese Umhängetasche, der Schnitt wie gewohnt die gute AllesDrin, diesmal wieder die kleine Variante. Zum allerallerersten Mal ist mir ein längenverstellbarer Gurt geglückt (*hüpfhüpf*) und ein Hosenträgerclip ist innendrin für die Befestigung des Einkaufszettels zuständig (wie hier schonmal beschrieben). Besonders stabilen Stand haben Tasche und auch Riegel übrigens dank einer weiteren Premiere, dem guten Bodenwischtuch vom Discounter, das ich zwischen Außen- und Innenstoff genäht habe.


Zum Schluss haben wir uns heute auch noch „Watfürlecker“ gegönnt, es gibt Grießplätzchen, die sind total fein und nach diesem Rezept entstanden, allerdings mit dem Mark einer halben Vanilleschote statt Zitronenschalenabrieb und 20° weniger heiß gebacken. Weitere süße Schönheiten findet Ihr hier.


Zur Verlosung: Die Ärzte und auch Depeche Mode fand ich lange gut, sie sind es aber trotzdem nicht. „Meine“ Band kennen viele durch einen Hit Mitte der 80er Jahre (vor der Hohezeit der Boybands), dessen Titel heutzutage ein Chantalismus ist. Gesungen wird in englischer Sprache. Um auch die Nicht-Coldplay-Fans ans Mitraten zu bringen, stocke ich den Gewinn auf: zusätzlich gibt es noch eine CD "Eiskalter Midsommer" mit Krimigeschichten aus Skandinavien ("Erledigung einer Sache" Hakan Nesser, "Der Schmetterling" Kim Smage, "Ein zweites Leben" Ake Edwardson). Also?

Nachtrag: Britta hat's erraten, hoffentlich hat Euch das Knobeln auch ein bisschen Spaß gemacht. Wenn Ihr mögt, wiederholen wir das zu einem anderen Thema und dann gibt es auch mal was Selbstgemachtes zu gewinnen.

Seid liebst gegrüßt, habt wunderbare Pfingsten, ich hab noch keinen Schimmer, was übermorgen das Upcycling-Projekt sein soll, eine Eingebung wäre hilfreich. Wie schön das war, Eure ganzen Projekte gestern Abend zu bestaunen! Liebe Grüße von Nina

Sonntag, 20. Mai 2012

Upcycling - Dienstag woanders, Verlosung und ein bisschen Musik

Wie man sich an so ein Blog gewöhnen kann … erstaunlich. Und den Upcycling-Dienstag hab ich auch liebgewonnen, da fällt es mir schon ein bisschen schwer, diesmal nicht mitzumachen (bin auf einem Seminar). Aber Kirstin, die ja ein Schätzchen ist, kümmert sich darum und dafür möchte ich nochmal ganz herzlich DANKE sagen. Also, diesen Dienstag bitte hier entlang, fragen Sie Frau Augusthimmel!


Edit: Teile des Postings wurden entfernt, ging leider nicht anders. Lieben Gruß. Nina

In der Zwischenzeit  gibt es hier ein bisschen Entertainment, viel neuen Input in Sachen Musik bekomme ich nicht, da weder Radiohörerin noch Fernsehguckerin. Aber aus dem für mich total ausreichenden alten Fundus sollen mal ein paar wenige Liebchen ans Licht kommen, es fehlen natürlich viele Nennenswerte, sogar die Helden einer langen Lebenszeitspanne (Verlosung zum Thema am Ende des Postings!). Die Auswahl ist generell eingeschränkt durch die „Nicht-Verfügbarkeit in ihrem Land“, weißte Bescheid.
Eine Heldin seit fast 20 Jahren ist Tori Amos, sowohl mit ihren eigenen Sachen als auch ihren Coverversionen, die immer Respekt haben vor dem Original und es teilweise adeln. Hier geschehen bei "Time" von Tom Waits.

Meine "Einstiegsdroge" war ihre Interpretation von Nirvanas "Smells like teen spirit".

Relativ bekannt ist ihre erste Single mit Namen "Crucify" vom Album "Little Earthquakes", dazu gibt es sogar einen passablen Videoclip und mein damaliger Freund kann es vermutlich noch heute im Schlaf rückwärts singen. "Under The Pink" ist meine Lieblings-LP (wow, ein Wort aus der Steinzeit) von ihr.

Ein echter Zeisig ist Ed Kowalczyk, der bis 2009 der Leadsänger von "Live" war. Hier "Overcome", wer's gern etwas schmissiger mag, dem ist "Dolphin's Cry" von Live zu empfehlen.

Eine unglaubliche Liveband mit Talent und Humor sind die Barenaked Ladies. Hier ein Clip aus ihren Bathroom Sessions, salopp gesagt klingt Ed Robertson auf dem Pott noch besser als andere mit Orchester, das Standbild ist allerdings wenig schmeichelhaft.

Hüpfmusik, die hier auch vom kleinen Volk gut aufgenommen wird, kommt vom leider mehr aus Klatschblättern als für seine mitreissenden Live-Performances bekannten Bob Geldof. Mein Favorit ist der vielstrapazierte "Great Song Of Indifference". Und jetzt zur Verlosung:

Wer waren also die musikalischen Helden meiner Jugend und jungen Erwachsenenzeit? Wer die Band errät, der kann das aktuelle Coldplay-Album "Mylo Xyloto" auf CD gewinnen, originalverpackt und unbenutzt.

Um es ein bisschen einzugrenzen, die gesuchte Kapelle besteht komplett aus Männern und es gibt sie noch immer, allerdings in anderer Besetzung als zu der Zeit, als ich in Flammen stand. Im Blog findet sich kein Hinweis, es ist ein reines Ratespiel.

Hinterlaßt einen Kommentar bis einschließlich Samstag, 26.05.2012. Sollten mehrere richtige Antworten eingehen, wird gelost. Alle Rückmeldungen, die am Gewinnspiel teilnehmen, veröffentliche ich erst bei Auflösung.

Nachtrag: Im nächsten Posting tauchen noch weitere Tipps auf, wer es sein könnte.

In diesem Sinne eine Woche, die Euch sonnig sei und in der Ihr auch mal zu Sir Bob hopsen mögt. Oder zu was auch immer. Beste Grüße von Nina, ab morgen für ein paar Tage weitestgehend offline.

Freitag, 18. Mai 2012

Frage-Foto-Freitag

Einen Doktortitel in Prokrastination habe ich mir diese Woche verdient. Heißt, ich habe alles gemacht, aber nicht das, was dringend sein muß(te). Dieser charmante (ähem) Zug an mir wird auch der rote Faden in den Antworten auf Steffis 5 Foto-Fragen, hilft ja nix.

1) Was wird heute der Hammer?
Ja, ich werde heute einen RIESEN-Schritt an meiner Klausur weiterkommen. Einen unglaublichen Riesenschritt jenseits aller Vorstellungskraft. Sie muß ja auch erst am Sonntag abgeschickt werden, wozu die Eile? *gulp*


2) Um Deinen Hals?
Meistens nüscht. Wenn, dann eine lange bunte Kette. Die Zutaten erfreuen sich vorbildlicher Ordnung, denn diese Woche wurden sie sortiert und neu verstaut. Inklusive dem ganzen Schrank drumherum. Hat das meine Einsendeaufgabe weiter nach vorn gebracht? Nein. Aber wie schön ordentlich es jetzt ist ...


3) Was tust Du dieses Wochenende nicht?
Bügeln. Es ist schon alles gebügelt. Verteilt auf 3 Abende konnte dieses unerfreuliche Kapitel diese Woche abgehakt werden.


4) Dein nächstes Projekt?
Nachdem der letzte UFO fast abgearbeitet ist, wurde letzte Nacht noch eine Tasche aus wunderschönem Wachstuch zugeschnitten. Und Hosen flicken steht noch auf dem Programm. Nein, die Löcher habe ich nicht selbst reingerissen, so weit geht es dann doch nicht.


5) Wo wohnen Deine Schuhe?
Im Schuhschrank oder auf der Treppe. Mensch, die hab ich noch garnicht geputzt ... jetzt, wo wir drüber sprechen ...


Viele interessantere Antworten auf diese Fragen findet Ihr hier, habt einen guten Start ins Wochenende und liebe Grüße. Nina

Dienstag, 15. Mai 2012

Upcycling - Dienstag #20

Hier sammeln wir jeden Dienstag Ideen, wie man aus Ausgedientem wieder etwas Wertvolles machen kann – einen Werkstoff. Jede Anregung ist interessant und jede(r) ist herzlich eingeladen mitzumachen.

Hinterlasst einen Kommentar und den Link zu Eurem Werk, ob groß oder klein, von wann auch immer es ist. Wer kein Blog hat, der kann mir eine Mail mit einem .jpg schicken. Ich poste die Bilder hier

Bitte achtet auf die Zeilen am Ende des Beitrags, nächste Woche hat der Upcycling-Dienstag einmalig ein anderes Zuhause.


Diese Woche wurden verarbeitet: leere Flaschen, die vormals vegane und ganzheitlich korrekte Brause enthielten *gulp*, 


ein oller Bilderrahmen, seit Dekaden originalverpackt, den mir meine Mutter untergejubelt hat, die gern auf meine Kosten ausmistet (Grüße!)


und Metallscheiben, die mal auf dem Adventskranz als Grundlage für die Kerzenhalterung dienten. Wo der Rest hin ist, weiß keiner.


Zuerst die Flaschen angesägt


damit man mit der Rosenschere ansetzen und einmal rundum schneiden kann.


Ausgewaschen, gut abgetrocknet und fusselige Schnittstellen abgeflemmt.


Pro Flasche einen Teelöffel hochglänzenden Buntlack ausgegeben


und darin kreisen gelassen. Hat bei 3 von 4 gut geklappt, bei einer war es doch zu viel Farbe. Egal.


Über Nacht und über Kopf aushärten lassen, steht hier auf Alufolie, Plastiktüte hätte es auch getan. Dann hätte man vielleicht sogar erkannt, was das Bild darstellt.


Dem Bilderrahmen zu Verschönerungszwecken mit Décopatchlack und Altpapier zu Leibe gerückt, vorher natürlich Glasplatte und Innenleben entfernt.


Nachdem alles getrocknet war, erstmal mit Hilfe des Kastanienbohrers (er hat bestimmt einen Fach-Namen, der ist mir leider nicht geläufig) Löcher in die Flaschenböden gebohrt.


Dann die Flaschen auf die Untersetzer gestellt, beides auf den Rahmen und einmal festgeschraubt.


Filzplatten in einer Kontrastfarbe (hier dunkellila) zugeschnitten


und sie in den Flaschen platziert, die überstehenden Enden außen ordentlich umgebogen und mit ein bisschen Stylefix festgeklebt.


Ein wunderbares Foto ausgesucht (ein Muttertagsgeschenk, es zeigt den Kölner Dom und der Himmel ist lüla, wie geil ist das denn ...?), es fein platziert und den Rahmen wieder zugemacht.


Nagel in die Wand gehauen, aufgehängt und da ist es, mein neues externes Gehirn! Diesmal für den Papierkram, der noch zu erledigen ist und den ich chronisch verbasele. Eine Flasche für Überweisungen, eine für Sachen aus der Schule, eine für sonstige Baustellen und eine für Kulis, die auch nie griffbereit sind. Jipiieee!




Der Rest ging auch nicht verlustig, der kleine Krawallix nutzt sie als Cocktailschwenker/ Trinkgläser/ Eisbecher  in seiner Küche.


So, Ihr Lieben, wer bis hierhin durchgehalten hat (die Postings sind lang, ich weiß), den mag auch interessieren, dass nächste Woche Kirstin die Gastgeberin des Upcycling-Dienstags ist. Ich bin mehrere Tage schlimmstenfalls (für mich) offline, aber ohne Zweifel auf einem mehr- und ganztägigen Seminar. Danke, liebewunderbare Kirstin, dass Du Dir die Zeit und Mühe nimmst Dich zu kümmern.