Hier
sammeln wir heute zum letzten Mal vor der Sommerpause Ideen, wie man aus Ausgedientem wieder
etwas Wertvolles machen kann – einen Werkstoff. Jede Anregung ist
interessant und jede(r) ist herzlich eingeladen mitzumachen.
Hinterlasst einen Kommentar und den Link zu Eurem Werk, ob groß oder klein,
von wann auch immer es ist. Wer kein Blog hat, der kann mir eine Mail mit einem .jpg schicken. Ich poste die Bilder hier.
Wieder los geht es am ersten Dienstag im September, das ist der 04.09.2012, und ab dann wie gehabt im wöchentlichen Turnus.
Diese Woche hatte ich Hilfe, lasst uns ruhig offen sprechen :-). Heißt, wir haben zu zweit den Baumarkt umgepflügt und dann auch gemeinsam gewerkelt, was viel mehr Spaß macht als allein. Außerdem bedanke ich mich an dieser Stelle für viel Geduld und Zeit. Danke!
Dran glauben mußte ein Tischset, das schon seit einem Jahr in der bösen Vorratskammer schlummerte. Die ist ja nun gestüm geworden, wie man hier nachlesen konnte *
klick* und so kam auch der gepunktete Vertreter wieder zutage. Schön, aber bis dato total nutzlos.
Beim Entrümpeln der Kammer fiel nicht zum ersten Mal auf, dass gewisse Dinge in meinem Besitz wie Pan Tau auf einmal klein und unauffindbar sind. Dazu gehören die Heißklebepistole, Schraubendreher und Gartenscheren.
Frisch ist die Erinnerung daran, wie ich mit der Küchenschere durch den Garten kroch und widerborstige Büschel Gras massakrierte. Immer wird die gesamte Werkzeugkiste ausgeräumt, um etwas festschrauben zu können. Und der zwischenzeitliche Verlust des Klebeinstruments war
an anderer Stelle schon beklagt worden.
Darum sollte es eine Aufbewahrung für all diese Delinquenten werden. Schont die Nerven und spart Mutters Energie.
Also frisch ans Werk, zugeschnitten wurde das Set
und als Unterbau der von
hier übriggebliebene Gipskarton.
Die Ränder der Platten mit Gewebeband umklebt
und die Set-Streifen mit doppelseitigem Klebeband darauf befestigt.
Bei dem einen Brett nun Einschlagmuttern aus Stahl (M10) in die Rückseite gejagt
und von der Vorderseite mit passenden Schloss-Schrauben bestückt.
Für das andere einen Rest Fahrradschlauch zugeschnitten
und mit Dachpappnägeln draufgehämmert.
Dann bei beiden Brettern in den 4 Eckkreisen die Mitte angezeichnet,
vorgebohrt
und mit Spiegelschrauben (4,5 x 50mm) an der Wand befestigt.
Weil die optisch nicht so recht überzeugen, noch Spiegelhauben mit Gewinde draufgedreht.
Et voilà - an der frisch und freestyle grün gestrichenen Kammerwand findet sich jetzt die Aufbewahrung für die Schraubendreher. An die Lenkrolle, die nur einen Bruchteil kostet von dem, was man z.B. für einen schönen Knauf latzen muss, wird die Klebepistole per S-Haken geklemmt.
Daneben wohnen die Gartenscheren.
Und beim Seitenblick in die eher dunkle und beengte Vorratskammer sieht es so aus. Eine Frontalaufnahme ist nicht möglich, es sei denn, man kann sich schrumpfen.
Sö, vielleicht findet Ihr, das Projekt macht nicht viel her, aber ich sage Euch, praktischer geht es (für mich) nicht. Mehrmals täglich werfe ich einen triumphalen Blick in Richtung sich sonst gern absentierender Dinge und lächele siegreich.
Allerliebste Grüße von Nina, die sich auf Euch und Eure guten Ideen freut. Habt einen schönen Tag. Und es wäre wunderbar, wenn Ihr ab September wieder mitwerkelt, ist so viel schöner als allein.