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Dienstag, 14. Januar 2014

Upcycling - Dienstag #85

Hier sammeln wir jeden Dienstag Ideen, wie man aus Ausgedientem wieder etwas Wertvolles machen kann – einen Werkstoff. Jede Anregung ist interessant und jede(r) ist herzlich eingeladen mitzumachen.
 
Hinterlasst einen Kommentar und den Link zu Eurem Werk, ob groß oder klein, von wann auch immer es ist. Wer keinen Blog hat, der kann mir eine Mail mit einem .jpg schicken. Ich poste die Bilder bei Pinterest. Durch Eure Teilnahme erklärt Ihr Euch damit automatisch einverstanden. Bitte verwendet nur Fotos, an denen Ihr die Bild- und Motivrechte innehabt.

This is where we collect upcycling ideas every Tuesday. Feel free to join us by leaving a comment and link to your posting (does not have to be a new one, a good idea never grows old :-)). We gather and share our projects on Pinterest, please do only join in if you are fine with that. Furthermore it is important that you hold the rights to the pictures you are posting.


Heutiges Rohmaterial ist der Hüpfball der Kinder, der die Hufe hochgerissen hatte. 
Today's raw material is the kid's deceased sit n bounce.


Zuerst wurde er in Stücke zerteilt, die sich von der Größe her nicht mehr nach oben bogen.
First it is cut into pieces that will remain flat (depends on the size).


Dann aus einem alten Wachstuchrest 2 DIN A4 Stücke ausgeschnitten, unten jeweils rechts und links ein gleichgroßes Eckchen herausgenommen.
Then cut 2 DIN A4 sized squares of waxed cloth, take away the lower edges.


Zusammengenäht.
Sewn together.


Dann die Stücke und Schnipsel des Hüpfballes außenherum geklebt, Hörnchen eingesetzt und ein Auge aus zusammengebügelten Plastiktüten angebracht. Fertig ist das Aufbewahrungsmonster.

Künftig wird es diverse Unterwasser-Rettungsmannschaftsmitglieder (Eisbär, Pinguin, Hase, Rübe etc. - den Seriennamen sparen wir uns mal) beherbergen, um einer Komplettinvasion unserer 4 Wände Einhalt zu gebieten.

Then glue the bits on the outside of your waxen organizer, insert the horns, make an eye from ironed-together plastic bags and glue onto one side. There's your monster-organizer.


Innenansicht / inside



Das war für meine Verhältnisse sehr kurz und schmerzlos, dass uns das nicht zur Gewohnheit wird. Seid allerliebst gegrüßt, habt eine schöne Woche, ich freue mich wie immer auf Eure Ideen und Projekte. Und netten Worte, zugegeben. Darf man ja auch mal zugeben. Liebe Grüße von Nina, deren Beitrag zum Creadienstag der grüne Kollege auch ist.

That was a short one textwise, anyway, enjoy your week and all the best to you. Looking forward as always to your ideas, projects and kind words. Yes, to them to. Admittedly. Cheers, Nina

Sonntag, 12. Januar 2014

Werkeln mit dem kleinen Volk Teil 1 (optimistisch)

Das Interesse des kleinen Volkes am Werkeln aller Art, der Küchenbereich sei mit eingeschlossen, fiel über eine lange Zeit sehr sporadisch aus. Oder selektiv. Klingt auch gut.

Rückblickend kann man sagen, gebacken wurde immer an der Stelle gerne, wo die Schüssel auszuschlotzen war, Plätzchen auszustechen konnte zu Lähmungserscheinungen in den Armen führen, deren Sofortheilung nur durch den Verzehr von rohem Teig möglich schien. Kneten? Super. Am besten die großen bunten Klumpen direkt ganz lassen, einmal aufeinanderstapeln, plattschlagen, "Burger ist fertig" schreien und spontan den Tisch wieder verlassen. Häkeln? Katastrophe mit Tremolo. Schon vor der ersten Luftmasche. Laubsägen? Boah, ist das anstrengend. Gezeichnet haben beide großen Kinder immer gern, aber alles andere war irgendwie uninteressant, sobald es etwas Ausdauer verlangte.

Beim kleinsten Krawallix fiel das Zeichnen auch noch hintenrunter, denn, wie z.B. hier oder hier zu bewundern, war seine Kreatur "Tom, die Kartoffel", geschaffen vor 2 Jahren, für ihn das perfekte irdische und sphärische Wesen und eine Steigerung in keiner Hinsicht vonnöten.

Vielleicht bin ich zu wenig Eislaufmutti, wenn sie keinen Bock haben, dann eben nicht. Mehr als immer wieder mal anzubieten und gegebenenfalls auch mitzuwerkeln, bekomm ich nicht auf den Pin. Ist zugegebenermaßen auch eine Frage der Nehmerqualität, denn jemandem zuzusehen, der lustlos und unkonzentriert bei etwas ist, zählt nicht zu meinen Glanzlichtern im Freizeitbereich. Und ja, da gibt es Mütter, die haben es pädagogisch wertvoll besser drauf als ich. Geschenkt.

Was auch immer nun aber den Sinneswandel bewirkt hat, auf einmal sind wir in einer Hochphase des kreativen Outputs. Bei den beiden Großen haben Töpfer- und Kochkurs wohl eine Rolle gespielt. Aber auch der kleinste Mensch malt begeistert Bilder aus und hat neben "Tom" jetzt auch noch "Piratenschiff", "Haus" und "Schneemann" kreiert.

Und so probieren wir uns durch diverse Materialien und Techniken, manchmal ist das Ergebnis schön, manchmal der Weg dorthin, im Idealfall beides. Aber Spaß macht es und ich freu mich offen gestanden riesig. Außerdem bauen wir auf diesem Wege die Vorräte ab, die sich im Laufe der Jahre ansammelten.

Ab und an werdet Ihr (da spricht der mütterliche Optimismus) unsere Werkeleien jetzt hier sehen können, hoffentlich habt Ihr auch Freude daran. Einen Teil der Bilder gab es schon bei Instagram, sorry für die Dopplung, für wen es eine ist.

Übrigens geht es mir wie beim "Stadt Land Fluß" mit Musik. Spontan fallen keine Kritikerlieblinge oder anders intellektuelle Werke ein, sondern immer Schlager der 70er. So auch bei den Werkeltechniken, am nahesten liegt, was die Mutter noch von früher kennt.

Den Anfang macht die vom Lieblingsmädchen so deklarierte "monstrale Frauenkunst". Ein Monster aus Backofen-Knete.


Und ein Schlag mit der Retro-Keule: Pompontiere sind schon irgendwie Hardcore, das läßt sich nicht leugnen. Diese Mini-Krake hat der kleine Krawallix -seines Zeichens 4 Jahre alt- vollständig allein gewickelt und ist sehr stolz darauf.

(da sieht sie schon etwas ramponiert aus, er trägt sie viel herum)

Ansonsten gab es noch verschiede Kreaturen, am besten gefallen uns die Kraken, diesmal nicht mini.


Aus lufttrocknender weißer Knete entstanden diverse Großeltern-Weihnachtsgeschenke, die wir vergessen hatten zu knipsen. Somit bleibt die Erinnerung an schwarze Fledermäuse, einen schwarzen Förderturm, bunte Vögelchen und einiges mehr. Der Stegosaurus des Lieblingsmädchens hingegen lebt bei uns.


Mein bescheidener Beitrag sieht so aus:


Schon zu Kindergartenzeiten (also meinen) gab es Schmelzgranulat. Was ich aber komplett weggeschoben hatte, war, wie unglaublich es stinkt, wenn es im Ofen erhitzt wird. Obwohl das natürlich logisch ist. Unser erstes und voraussichtlich einziges Projekt damit waren Mini-Gugl, die als Geschenkanhänger taugen oder als Fensterschmuck. Kennt da jemand eine geruchsärmere Variante?


Klecksbilder mit Kerzenwachs wurden ebenfalls zu Weihnachtsgeschenken, die beiden großen Kinder kleckerten Freestyle und fanden die Farben wundervoll, während der kleine Mensch und ich eher Förmchenauströpfeler sind. Er schenkte seine beiden Exponate den Erzieherinnen im Kindergarten. Meins ist noch da (nächstes Mal werden früher Fotos gemacht), inzwischen mit einen Tomatensaucenfleck unten rechts, der war natürlich Absicht.


Dem Häkeln gab mein Mädchen auch noch eine Chance und hat tatsächlich an nur einem Abend und mit relativ wenig mütterlicher Hilfe (obwohl jede von uns die Arbeit einmal in die Ecke gepfeffert hat und wir 2 Nervenpausen brauchten) dieses wunderbare Deckchen gezaubert. 


So, Ihr Lieben, Euch noch einen wundervollen Sonntag mit Sonne (da liegt wieder eine Woche vor uns ... im Idealfall muß morgen ein Mohnbrötchen her und am Donnerstag wird eine KrachMachAnlage gebaut, falls es nicht gewittert. Wer weiß, auf wen manche Menschen in diesem Haushalt nächsten Samstag hoffen?) und Entspannung, seid herzlich gegrüßt von Nina, habt es schön.

Donnerstag, 11. April 2013

Invasion der Fellmonster

Als der große Junge meiner neuen Machwerke ansichtig wurde, war er entsetzt. Wer konnte derart grausam sein und sich aus einem Tier eine Umhängetasche nähen? Es ist nicht ganz so wild, wenn es auch struppig daherkommt. Natürlich ist das Ursprungsmaterial Pläästik und unser Zuhause wird nun bis in die hintersten Winkel bevölkert von der Mauser des Stoffes. Tatsächlich sah es nach abgeschlossenem Nähvorgang so aus, als hätte ich versucht, eine Perserkatze auf links zu stülpen. Nun denn.

Mich erinnert meine schöne neue Tasche (Mantra, so oft aufsagen, bis man es begriffen hat) eher an die Flokatiteppiche der Siebziger. Auf meinem lag seinerzeit allerdings nicht Sascha Hehn im Schlüpper, sondern eher das Kaninchenhaustier, um unter sich zu lassen.

So sieht sie aus, die kleine AllesDrin aus Synthetikfell und dem wohlgehüteten beschichteten Staaars-Stoff:

(noch etwas schüchtern)



Und damit sie nicht so allein ist, gab es noch eine "Karo" von der Taschenspieler-CD dazu. Die ist innen mit Wachstuch in rotpink-gesternt gefüttert, passend zum Griff. Der türkise Reißverschluß mag etwas schwer zu erkennen sein, aber er ist da.




Fell von Stoff & Stil
Staaars vor langer Zeit von hier
Sternenwachstuch vom Stoffmarkt von vor 2 Jahren (unbekannter Händler)
Karabiner und Autogurt von baender24.de

Und weil es doch ein bisschen Kraft und Müh' kostete, mir das Material Untertan zu machen, wird heute richtig auf die Tonne gehauen und doppelt verlinkt. Die Umhängetasche wandert zu RUMS und die KARO zu Frühstück bei Emma, dort wird gesewalongt und ich freu mich, endlich auch den Quereinstieg geschafft zu haben.

Seid lieb gegrüßt von Nina und habt es schön.

Dienstag, 21. August 2012

Probesticken ... möööööööp ... FAIL

Die Monstazzz von Aprilkind mag ich ja bekanntermaßen sehr gern und 2 Kissen des magischen Einauges zieren unsere Landschaft im Wohnzimmer (vielleicht erinnert Ihr Euch, hier ist eins davon).

[Langatmige Schilderung der Widrigkeiten ON]

Probesticken zu dürfen war mir also ein Fest, aber leider eine wurmstichige Angelegenheit. Nicht wegen der Dateien, sondern wegen mir selber.

Also ... so sehr der Alltag auch mal doof sein mag, so viel Struktur gibt er mir. In den Schulferien sind wir viel unterwegs und da war es ein sehr kleines Zeitfenster, das zum Probesticken und Nähen reichen mußte. Und auch gereicht hätte. Wenn nicht. Stichwort a) ist "Hinterrad des Autos". Da wurde die Planung schon klamm.

Dann 2 Monster gestickt, zum dritten angesetzt und -danke- Maschine kaputt. Kein ruinöses Problem im Rahmen der Garantiezeit, aber damit war die Nummer dann durch. 

So gibt es also nicht sooo viel zu sehen, ganz entgegen meiner vielleicht gedanklich auch etwas ausufernden Planung. 

[Langatmige Schilderung der Widrigkeiten OFF]

Mein Lieblingsmädchen (das sehr stolz manche Erledigungen im Supermarkt für mich tätigt) bekommt eine kleine Josipa mit einem Button in der Klappe. Der ist von hinten rechts auf links auf den Außenstoff genäht und dann mit der Schere am Rand entlang ausgeschnitten. Man sieht ein bisschen die Experimente mit dem holographischen Stickgarn (rot/ silber) und auch, dass der Zierstich auf dem Wachstuch streckenweise willensstärker war als die Frau an der Nähmaschine. Den pinken Autogurt finde ich super dazu und die Süße freut sich so schön.



Der große Junge ist für solchen Schnickschnack zu cool, da gibt es ein schwarzes Kunstledertäschchen (nach diesem Schnitt), auf dieselbe Art fabriziert. Die Hörnchen sind schon etwas unordentlich schwarz gestreift, das liegt an den letzten Atemzügen meiner Stickmaschine.


Und dann ist da noch Marieke. Marieke ist mein Lieblingskleiderschnitt (warum gibt es sie nur bis 134/140?), manche seinerzeit in 110/116 genähte Variante ist heute noch eine schöne Tunika fürs Mädchen. Im Moment sieht die vorgestern entstandene Marieke also so aus


aber sie könnte eine dunkellila Tasche vorn haben (minus 1cm rundrum, der Stoff liegt nur drauf), 


die wiederum ein Einauge in Neonfarben ziert.


Das war zumindest der Plan. Vorher. Womit wir wieder beim Mitmach-Blogging wären: stellt es Euch doch netterweise vor. Danke!

Die wundervollen Stickdateien gibt es ab Donnerstag, 23. August, bei Kunterbuntdesign, ein bisschen schauen kann man hier. Seid liebst gegrüßt von Nina und danke an Steffi und Sonja, dass ich mitmachen durfte - und für Eure Geduld.

Sonntag, 1. Juli 2012

Fettflecke und Monster, Ordnungswahn und praktisch aber doof

Mein Lieblingsmädchen hat ein wunderhübsches Sommerkleid bekommen und beim ersten Tragen direkt per Fettfleck ihre Signatur darauf hinterlassen. Das fand ich ... mäßig, vor allem, als der nach dem Waschen immer noch so aussah wie vorher. Hätte man besser vorbehandeln müssen, aber der Zug war dann abgefahren. Die Lösung kam in Gestalt dieses freundlichen Monsters daher


und gemeinsam sehen sie nun so aus, garnicht so schlimm, oder?


Zudem bin ich immer noch im Aufräum- und Sortier-Modus, der nur noch viertelböse Keller nähert sich der Zielgeraden, das Mädchenzimmer wurde umgeräumt und ausgemistet und bei den Jungs sollte etwas mehr Struktur (und weniger Chaos) rein, denn da wurde schon verschlankt und es sieht immer noch aus wie Hulle. 

So bekam der große Krawallix auf sein Regal einen Post-Utensilo aus schwedischer Wachstischdecke mit Tafelwachstuch (also mit Kreide beschreib- und wieder abwischbar - sensationell!) und hat seine Freude dran. Da er schon cool ist, war nicht viel mit aufhübschen, die Ziernaht ging so gerade noch.


Für den kleinen Kollegen darf man sich noch austoben, der findet alles gut - juhu. Also einen Utensilo für seine frisch bei den Geschwistern abgestaubten Dinosaurier aus laminiertem Baumwollstoff und einfarbiger Vinyltischdecke, innen verstärkt mit Volumenvlies, sonst wäre es doch etwas labberich geworden.


Einen für das "kleine Volk", seine dickbackigen Figürchen von Mensch und Tier, diesmal aus schwedischem Wachstuch innen, Vinyltischdecke außen und wieder Tafel.


Ein letzter noch aus Stoffrest und einem rot-weiß gepunkteten Tischtuch für die Knete und ihr Zubehör, verstärkt mit dem guten Discounter-Bodenwischtuch und beschriftet mit dem wunderbaren Flowerpower - Alphabet von hier *klick*.


Außerdem mußte ich feststellen, dass das Kürzen von Hosen mir weder liegt noch Spaß macht, die Nachbarsfamilie hatte drum gebeten und weil sie immer nett sind und hilfsbereit, war das theoretisch keine Frage. Praktisch leider wohl, aber irgendwie ging es dann doch, mal sehen, wie lange das hält. Mein Karma hat unter den vielen Verwünschungen in Richtung ungleichlange Hosenbeine, zerrissener Oberfaden etc. etwas gelitten.


Einen guten Start in die Woche wünscht Euch Nina, die Sonne ist hier schon wieder auf Abwegen, aber das mag ja noch werden. Morgen oder so.

FreeBook zum Utensilo von hier
Tafelwachstuch eigentlich von hier, gibt es aber im Moment eher hier
Monster-Datei von hier

Freitag, 22. Juni 2012

Frage - Foto - Freitag

Frage - Foto - Freitag bei Steffi, hier meine Antworten.

1. Worüber denkst du gerade nach?
Über die Post von der DKMS. Tatsächlich bin ich als mögliche Spenderin für einen Patienten in der engeren Wahl und habe diese Woche 30ml Blut für die Kontrolluntersuchung abgegeben. Spannend und aufregend ist das. Leider erfährt man in diesem frühen und ungewissen Stadium nichts über den kranken Menschen (nicht falsch verstehen, das würde ich auch nicht öffentlich machen), bei Treffer und Spende immerhin ein wenig. Wenn es Euch interessiert, kann ich Euch auf dem Laufenden halten, aber die Laborergebnisse werden erst in ca. 10 Wochen vorliegen.


2. Ein schöner Moment?
Nach dem Spielen war der kleine Krawallix kurzfristig so erledigt, dass er samt Luftballon mitten am Tag ganzheitlich entspannt und lecker aus dem Köpfchen duftend entschlummerte.


3. Was liest du dieses Wochenende?
Endlich das vor Monden von Nike ausgeliehene Buch. Also nicht komplett, aber ein Anfang wird gemacht.

°°° Jeffrey Euginides - Die Liebeshandlung °°°
(Bild gelöscht)

4. Wovon musst du dringend mehr essen?
Hirsebrei mit Olivenöl, rotem Pesto, Tomatenmark, Basilikum, Pfeffer und Salz, in der Pfanne scharf angebraten. Ist sogar bei den Kindern revolutionär gut angekommen und das will was heißen.


5. Was oder wen fandest du diese Woche niedlich?
Dieses Foto, das Maren vom Monster gemacht hat.


Liebe Grüße und einen wunderbaren Tag wünscht Nina, verlinken für Eure Antworten könnt Ihr Euch hier

Dienstag, 1. Mai 2012

Upcycling - Dienstag #18

Hier sammeln wir jeden Dienstag Ideen, wie man aus Ausgedientem wieder etwas Wertvolles machen kann – einen Werkstoff. Jede Anregung ist interessant und jede(r) ist herzlich eingeladen mitzumachen.

Hinterlasst einen Kommentar und den Link zu Eurem Werk, ob groß oder klein, von wann auch immer es ist. Wer kein Blog hat, der kann mir eine Mail mit einem .jpg schicken. Ich poste die Bilder hier.


Heute war die Idee, einmal auszuprobieren, was noch alles werden kann aus einer Hose, die sonst in den Container gewandert wäre. Vorher sei gesagt, dass meine Nähkünste begrenzt sind, also können viele von Euch sicherlich tollere Sachen zaubern und ich bin zudem nicht so richtig verzierungswütig. Es geht aber diesmal vor allem darum, sich die Kleidung, die man als nicht mehr "tragbar" empfindet, daraufhin anzuschauen, was sie sonst noch sein könnte.

So sah die Hose also zu Anfang aus.


Teil 1: eine Laptoptasche „für in den Rucksack“. Gepolstert ist sie da genug, die neue Tasche schützt sie nur vor Kratzern und hat praktische Verstauungs-Möglichkeiten. Zuerst die Hose abgeschnitten und den oberen Abschnitt einmal unten zugenäht. Nach Belieben verziert, hier mit Stempeln, ohne sah sie irgendwie so ein bisschen nach einem unschönen politischen Statement aus.

Dazu die dehnbaren Bänder, jedes hinten festgenäht und so platziert, dass sie über Kreuz in den Hosentaschen zu verklipsen sind und damit den Computer festhalten. Der aber auch so nicht rausrutscht, denn um ihn zu entnehmen, muss man Knopf und Reißverschluss öffnen. In die hinteren Taschen je ein Kam Snap installiert, da passen die Kabel rein.


Das ist von der Hose nun noch übrig.


Als nächstes die erste Sommerhose für den kleinen Krawallix in Angriff genommen, der Schnitt ist Machmalhalblang in 98/104. Das Bündchen besteht aus einem ausgemusterten, ursprünglich weißen T-Shirt. Und ja, schön ist anders, ich weiß :-)


Hosenreste nun so:


Jetzt kreuz und quer Kleinkram draus gemacht. Also z.B. ein Schminktäschchen mit dem Jeansstoff gefüttert und einen Hosenbeinabschluss als Henkel drangenäht.



Ein „Portmonnä“ mit Punktband verziert.


Ein Feuchttuchtäschlein mit Schnurrbärten und neongrünem Garn. 


Und die Reste wandern als Füllmaterial in ein Monsta aus Malervlies. 



Heißt, beim Zuschneiden und Nähen wurden alle Schnipsel und Fäden in einer Tüte gesammelt und am Ende dem Monster unsittlich in seine Wendeöffnung gestopft. Allerdings ergänzt durch ein Kissenfutter, sonst hätte es nicht ausgereicht.


Auf dem Rücken hat der Kollege eine der Beintaschen inklusive Deckel.


Übrig sind noch: ein Henkel und eine Tasche sowie ein gerades Stück Stoff. 


Und das wurde daraus:



Genau. Bei dem schönen Wetter waren wir im Zoo und ich hab es nicht mehr geregelt bekommen. Aber der Plan ist, das Stück Stoff zu verwenden, um meine Hose zu flicken und Tasche und Henkel auf etwas wie einem Kulturbeutel unterzubringen.

Ganz liebe Grüße, habt einen wunderbaren Tag. Ich bin sehr gespannt, was Ihr gezaubert habt, vier Monate sind wir schon dran und es sind ganz viele großartige Projekte und Ideen zusammengekommen.

Wie schön, dass Ihr Euch interessiert und mitmacht, das ist jeden Dienstag für mich neu aufregend. Außerdem neige ich ja dazu (und das ist nicht kokett gemeint), meinen eigenen Ideen meistens eher skeptisch gegenüber zu stehen und bin immer völlig aus dem Häuschen, wenn Ihr hier Eure Werke teilt und so nett dazu schreibt.